Prozessoptimierung

Bevor man Software kauft, lohnt der Blick auf den Ablauf dahinter. Oft liegt die Verzögerung am Weg durch vier Hände und daran, dass derselbe Vorgang zweimal abgetippt wird. Wir sehen uns solche Abläufe an und räumen sie auf.

So gehen wir vor:

  • Aufnahme: Wir gehen den Ablauf einmal komplett mit, vom Auftrag bis zur Rechnung, und schreiben auf, wo etwas liegen bleibt oder doppelt gemacht wird.
  • Ziel: Sie sagen, worauf es ankommt. Weniger Kosten, kürzere Bearbeitungszeit oder weniger Fehler sind verschiedene Ziele und führen zu verschiedenen Lösungen.
  • Vorschlag: Wir zeigen zwei bis drei Wege, mit Aufwand und Kosten daneben. Manchmal reicht eine andere Reihenfolge, manchmal braucht es ein anderes Programm.
  • Umsetzung: Der neue Ablauf wird eingeführt und mit den Leuten geübt, die ihn täglich benutzen. Ohne diesen Schritt fällt ein Team nach zwei Wochen in die alte Gewohnheit zurück.
  • Nachschauen: Nach einigen Wochen sehen wir gemeinsam nach, ob der neue Ablauf hält, was er sollte. Wenn nicht, wird nachgebessert.

ITIL V4

ITIL V4 ist ein Regelwerk dafür, wie IT-Dienste organisiert werden: wer eine Störung annimmt, wie Änderungen freigegeben werden, was passiert, wenn etwas ausfällt. Wir arbeiten danach, ohne Ihnen ein 34-teiliges Handbuch zuzumuten.

Was davon bei Ihnen ankommt:

  • Eine Stelle, an die alle Meldungen gehen. Kein Sammelsurium aus Zuruf im Flur, WhatsApp und Zetteln.
  • Klare Zuständigkeit für jedes System: wer betreut es, wer darf Änderungen freigeben, wen ruft man am Wochenende an.
    Ein nachvollziehbarer Weg vom Problem bis zur Lösung, damit dieselbe Störung nicht dreimal neu untersucht wird.
  • Änderungen werden angekündigt und dokumentiert. Nach einem Ausfall weiß man dann, was am Vortag angefasst wurde.
    Der Umfang richtet sich nach Ihrer Größe. Ein Betrieb mit 15 Leuten braucht kein Verfahren für 500.
  • Was Sie davon haben:
    Störungen dauern kürzer, weil klar ist, wer was macht und wo nachgeschaut wird.

Beratung beim Einkauf von Hardware

Wir sagen Ihnen, welche Geräte Sie brauchen, und bestellen sie auf Wunsch mit. Uns geht es dabei um Geräte, die zur Arbeit passen und für die es in drei Jahren noch Ersatzteile gibt, nicht um die teuerste Ausstattung.

  • So läuft eine Beschaffung ab:
  • Bedarfsanalyse:
  • Wir zählen zusammen, wie viele Leute womit arbeiten und welche Programme laufen müssen. Dazu die Frage, ob in den nächsten zwei Jahren Arbeitsplätze dazukommen.
  • Budgetplanung:
  • Wir rechnen mit dem, was Sie ausgeben können, und nennen die Folgekosten gleich mit: Garantieverlängerung, Wartung, später fällige Aufrüstung.
  • Marktforschung:
  • Wir vergleichen Angebote und sagen Ihnen, wo der Preisunterschied aus der Technik kommt und wo aus dem Namen auf dem Gehäuse.
  • Lieferantenauswahl:
  • Wir bestellen bei Händlern, die im Garantiefall auch erreichbar sind. Bei Servern und Notebooks achten wir auf Vor-Ort-Service und auf die Reaktionszeit im Vertrag.

Compliance und IT-Sicherheit nach ISO/IEC 27001

ISO/IEC 27001 ist der internationale Standard für Informationssicherheit. Er verlangt, dass ein Unternehmen weiß, welche Daten es hat, wer darauf zugreift und was bei einem Vorfall passiert. Unser Team ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert und richtet die Punkte ein, die für Ihren Betrieb Pflicht oder sinnvoll sind.

Worum es dabei geht:

  • Risikomanagement:
  • Risiken benennen: Welche Daten wären ein Problem, wenn sie verloren gehen oder nach außen gelangen? Danach richtet sich, wo Aufwand hingehört.
  • Sicherheitsrichtlinien:
  • Regeln aufschreiben, die im Alltag auch gelten. Eine Passwortrichtlinie, an die sich niemand hält, hilft im Ernstfall nicht.
  • Organisation der Informationssicherheit:
  • Festlegen, wer wofür zuständig ist, und die Leute schulen. Die meisten Vorfälle fangen mit einer E-Mail an, die jemand geöffnet hat.

Daten und Analysen

Zahlen liegen in fast jedem Betrieb herum: im Kassensystem, in der Buchhaltung, im Shop, in der Website-Statistik. Nur selten stehen sie nebeneinander. Wir führen sie zusammen. Dann schauen Sie einmal hin statt in vier Programme.

Drei Arten von Auswertung:

  • Deskriptive Analyse:
  • Was war: Umsatz, Bestellungen und Ausfälle im Rückblick. Die einfachste Auswertung und die, die am häufigsten fehlt.
  • Diagnostische Analyse:
  • Warum es so war: Wo genau bricht etwas ein, seit wann, und was ist zur selben Zeit passiert.
  • Prädiktive Analyse:
  • Was kommen dürfte: eine Schätzung für die nächsten Monate aus den Zahlen der Vorjahre. Nützlich für Einkauf und Personalplanung, kein Orakel.